Verhandlung um Ankettaktion gegen Urantransport

Der heutige Verhandlungstag im Prozess um eine Ankettaktion gegen einen Urantransport 2014, bei der einer Person Beihilfe zu Nötigung und Störung öffentlicher Betriebe vorgeworfen wird, weil sie eine angekettetete Person gefüttert haben sollte wurde heute bereits nach wenigen Minuten beendet. Grund dafür war ein Befangenheitsantrag der Angeklagten auf Grund der Beteiligung des Richters Nahrwold an der G20-Sondergerichtsbarkeit Anfang Juli. Der Staatsanwalt erklärte, dass das natürlich keinen Einfluss auf die Unabhängigkeit des Richters in diesem Verfahren hatte, der Richter erklärte sich für unbefangen. Der für das Befangenheitsgesuch zuständige Richter könne jedoch erst um 16 Uhr entscheiden. Nach der Entscheidung wird der Prozess am Donnerstag, den 27. Juli um 8 Uhr vorm Amtsgericht Hamburg-Harburg fortgesetzt, wieder mit Anträgen der Verteidigung.

Bisherige Prozessberichte

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