Anti-Atom-Aktivistin in Haft: Knast in Hildesheim verweigert Telefonat mit Verteidiger

Update von Freitag 13 Uhr: Hanna soll eine Telefonkarte zum Telefonieren beantragen, das kann sich aber ein paar Tage hinziehen (das Recht auf die Benachrichtung einer Vertrauensperson muss solange warten.) Es konnten allerdings Menschen mit ihr kommunizieren. Ihr geht es gut (soweit das in der Situation eben geht). Soli-Aktionen veröffentlichen wir hier gerne, schickt sie an abc-flensburg[at]systemli.org.

Ursprungsbeitrag: Seit Donnerstag, etwas 13 Uhr mittags ist die Anti-Atom-Aktivistin Hanna Poddig im Gefängnis in Hildesheim eingesperrt. Mehrfach über den Tag verteilt fordert sie mit ihrem Verteidiger zu sprechen, doch es wurde ihr verwehrt. Eigentlich ist es das Recht jeder Person nach der Inhaftierung ihre Verteidigung bzw. eine beliebige Vertrauensperson zu kontaktieren.

Aktuell steht vor dem Gefängnis noch ein kleines Solidaritätscamp. Dort kamen auch schon den ganzen Tag Menschen vorbei und konnten sich darüber informieren, wie der Staat Atomkraftgegner*innen einsperrt, wenn er sich nicht anders zu helfen weiß. Die meisten waren verwundert darüber. Bis Freitag mittag um 12 Uhr steht das Zelt noch und Interessierte wie Presse können vorbei kommen.

„In einer Welt in der immer noch Atomanlagen betrieben werden, die den Planeten vernichten, ist es klar, dass es Knästen bedarf; Es gilt beides zu überwinden.“ so Anton, einer der Unterstützer.

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