Prozess gegen Unterstützer einer Ankettaktion

Im November 2008 gelang es mehreren Aktivist_innen den Castortransport ins wendländische Gorleben mit einer Blockade aufzuhalten. Drei Personen hatten sich damals an einem Betonblock im Gleisbett angekettet und so die Weiterfahrt um mehrere Stunden verzögert. Sowohl die angeketteten Personen als auch deren Unterstützer_innen wurden zunächst strafrechtlich verfolgt, für die Angeketteten endete die juristische Auseinandersetzung mit Geldstrafen (in einem Fall wurde die Strafe nicht bezahlt und die betroffene Aktivistin saß ersatzweise knapp drei Monate in Haft). Die strafrechtlichen Vorwürfe gegen die Unterstützer_innen wurden zwar fallengelassen, gegen sie laufen nun jedoch Ordnungswidrigkeitenverfahren.  Am 14. Mai findet um 13:00 Uhr in Saal 21 eine Verhandlung gegen Unterstützer Christof am Amtsgericht Potsdam statt. Dort wird Richterin Ahle zuständig sein, die einigen bereits aus anderen Castorverfahren bekannt ist. Der des Verstoßes gegen die Eisenbahn-Bau-und-Betriebsordnung beschuldigte Aktivist wird den Vorwürfen politisch und juristisch entgegentreten.

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