Anti-Atom-Aktivistin in Lingen freigesprochen

Imtransparent_vor_gericht Sommer 2013 blockierten rund 30 Aktivist_innen die Brennelementefabrik von Areva, in Lingen, mit einer Sitzblockade. Eine von ihnen stand heute vor Gericht. Der Prozess endete nach knapp zwei Stunden mit einem Freispruch.
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Freispruch für Anti-Atom-Aktivist_innen in Hamm

Wegentransparent_ag_hamm einer symbolischen Transparentaktion auf dem Vordach des Bahnhofs Hamm 2013 standen heute zwei Aktivist_innen vor dem Amtsgericht. Nach nur viertelstündlicher Verhandlung wurden sie vom Vorwurf des Hausfriedensbruches freigesprochen.
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Anti-Atom-Soli-Party in Münster

Party-FlyerHier auf der Seite berichten wir viel über Anti-Atom-Verfahren. Gerade im Münsterland hat es um die Atomanlagen und -transporte in Gronau, Ahaus und Lingen in den letzten zwei Jahren viele Aktionen gegeben: Bei Demonstrationen, Kletteraktionen zum Flugblätter verteilen, auf den Schienen oder bei Blockaden der Atomanlagen. Neben politischen Diskussionen über den Weiterbetrieb der Urananreicherungsanlage hat das auch zu etwa 50 Straf- und Bußgeldverfahren gegen Atomkraftgegner*innen geführt.

Diese Verfahren kosten Geld und deshalb wollen wir mit euch gemeinsam solidarisch feiern – gegen die Atomindustrie und die Kriminalisierung, zusammen mit der Band „Pogopanik“ aus Bielefeld. Alles eingenommene Geld geht in die Verfahren in Gronau, Lingen, Steinfurt, Hamm und Dülmen.

Samstag, 15.2. 2014
i
n der Baracke (Scharnhorststr. 100) in Münster

Vorher gibt es eine Lesung mit Kurzgeschichten über die Staatsgewalt von Cécile.

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Hannover: Video vorm Landgericht

Vorm Landgericht Hannover wird gerade eine Schadensersatzklage eines AKW-Mitarbeiters verhandelt, der bei einer Informationsveranstaltung am AKW gefilmt wurde.  Am 19.2. wird der Richter das Urteil verkünden.

Mehr zu den Hintergründen des Falls

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Lingen: Prozess gegen Atomkraftgegnerin

Areva BlockadeAm 27.01.14 (9:30) findet vor dem AG Lingen ein Prozess gegen eine Atomkraftgegnerin statt. Im Rahmen einer Sitzblockade vor der Brennelementefabrik der Firma AREVA soll es zu Widerstandshandlungen (Unterhaken) gekommen sein.
Außerdem fühlte sich ein Polizist durch Kritik am Verhalten seines Vereins beleidigt.

Am 27.1. startete das Verfahren am AG Lingen

Die Verhandlung wird am 6.2. 14 Uhr, Saal Z16, AG Lingen, Burgstr. 28 fortgesetzt

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Unfreiwillige Taxifahrt bezahlen? – Atomkraftgegner*innen wehren sich

Große Beteiligung bei Cent-im-Getriebe-Aktion – weiteres Verfahren im Zusammenhang mit Brennelementefabrik-Blockade

Am 25.Juli 2013 blockierten etwa vierzig Atomkraftgegner*innen die Zufahrt zur Brennelementefabrik in Lingen. Dreißig Personen wurden von der Polizei geräumt und in Gewahrsam genommen. Jetzt sollen sie für die unfreiwillige Fahrt zum Polizeipräsidium jeweils 45 Euro bezahlen. Die Atomkraftgegner*innen wehren sich jetzt unter anderem mit einer Aktion unter dem Motto „Cent im Getriebe des Atomstaats“.

Einige der Betroffenen klagen gegen die Heranziehungsbescheide, mit denen die Polizei die Beträge eintreibt vor dem Verwaltungsgericht. Ansgar erklärt die Motivation: „Ich habe nicht darum gebeten, gewaltsam verschleppt zu werden. Das ich jetzt auch noch dafür zahlen soll, ist unverschämt!“
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Aufkleber gegen Atomtransporte und Repression

Frisch eingetroffen gibt es jetzt auch Aufkleber gegen Spende bei uns:

aufkleber_atomtransporte aufkleber_sand_fertigBei Interesse einfach eine Mail schicken mit Adresse und Menge an aufkleber(ätt) nirgendwo.info

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Atomkraftgegnerin in Gronau vor Gericht – Prozess vertagt

prozess gronau arschloch klein-1   Am heutigen Montag stand eine Atomkraftgegnerin vor dem Gronauer Amtsgericht. Vorgeworfen wurde ihr die Beleidigung eines Polizisten im Rahmen einer Blockade der Urananreicherungsanlage während des Anti-Atom-Camps im Juli 2013. Der Prozess wurde ausgesetzt.

Bei der Verhandlung nahm der Richter keine Rücksicht auf Zuschauer*innen, die vorm Gericht noch auf äußerst langwierige Einlasskontrollen warten mussten. prozess gronau arschloch klein-4Anträge der Verteidigung wurden ohne Überlegungen abgelehnt und auch bei der Zeugenvernehmung bekundete das Gericht kein Interesse an dem Fall – Nachfragen gab es nur von der Verteidigung.

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Lingen: Atomkraftgegnerin vor Gericht

 Blockade for der BrennelementefabrikIm Juli 2013 blockierten etwa 40 Atomkraftgegner*innen die Brennelementefabrik in Lingen. Am 20. Januar wird einer Atomkraftgegnerin der Prozess gemacht, die nach der Sitzblockade zusammen mit 30 anderen in Gewahrsam genommen wurde. Ihr wird der Missbrauch von Ausweispapieren vorgeworfen, obwohl nach einem Ausweisquartett im Polizeikessel alle Personalien von der Polizei richtig zugeordnet werden konnten. Hier zeigt sich, dass die Polizei willkürlich Straftaten konstruiert, um die Atomindustrie auch in Zukunft vor wirkungsvollem Protest zu schützen.

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Aktion: Cent im Getriebe des Polizeistaats

Letzten Sommer gab es im Münsterland ein Anti-Atom-Aktionscamp und in dem Zusammenhang auch eine Demonstration in Lingen vor der sonst wenig beachteten Brennelementefabrik. Dabei wurden 30 Personen in Gewahrsam genommen und Bußgeldverfahren eingeleitet. Jetzt sollen die Leute nach Niedersächsischem Gesetz für die unfreiwillige Taxifahrt ins Polizeipräsidium bezahlen – 45 Euro pro Person. Sie wollen aber nicht für die eigene, ungewollte Verschleppung zahlen, wehren sich dagegen und möchten es der Polizei, die den Atomstaat durchsetzt, so schwer wie möglich machen – und ihr könnt dabei helfen. Weil wegen hoher Kosten nicht alle Betroffenen Klagen werden, wurde eine Cent-im-Getriebe-des-Polizeistaats-Aktion vorbereitet. Konkret geht es darum, den Betrag in möglichst vielen Kleinstbeträgen zu zahlen, um bei der Polizei viel Aufwand zu verursachen – damit sie bei der nächsten Aktion darauf keine Lust mehr haben. Auch wenn die Heranziehungsbescheide vor Weihnachten kamen um den Aktivist*innen eine Koordination zu erschweren, haben sich bereits jetzt zahlreiche Menschen an der Aktion beteiligt.

Kontakt zum Mitmachen bei der Cent-im-Getriebe-Aktion: cent (ätt) nirgendwo.info

Wie funktioniert es konkret? Weiterlesen

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